Ein gutes Porträt beginnt nicht vor der Kamera – es beginnt schon vorher. Wer entspannt ankommt, wer weiß was ihn erwartet, und wer nichts vergessen hat, hat die beste Ausgangslage für ein Foto, das man gerne zeigt. Hier ist, was wirklich wichtig ist.

Die Anmeldung – nicht vergessen

Wer sich vorab angemeldet hat, bekommt eine Bestätigung mit einer Anmeldenummer. Diese Nummer nicht vergessen – sie ist der schnellste Weg, um vor Ort einzuchecken und zum gebuchten Zeitslot dranzukommen. Am besten einen Screenshot machen oder die Bestätigungsmail griffbereit haben.

Den Weg einplanen – mit Puffer

Nichts ist ungünstiger als gehetzt anzukommen. Wer schweißgebadet und atemlos vor der Kamera steht, sieht genau so aus. Also: den Weg vorher kurz recherchieren, die Fahrzeit realistisch einschätzen und zehn bis fünfzehn Minuten Puffer einplanen. Wer früher da ist als nötig, hat Zeit zum Durchatmen.

Den Ort kennenlernen

Wenn man ein paar Minuten früher ankommt, lohnt es sich, kurz herumzuschauen. Wo ist der Empfang? Wo wartet man? Wie ist die Atmosphäre? Wer sich mit dem Ort vertraut gemacht hat, fühlt sich sicherer – und wer sich sicher fühlt, entspannt sich schneller vor der Kamera.

Das Outfit vorher festlegen

Nicht am Tag selbst vor dem Kleiderschrank stehen und überlegen. Das Outfit einen Tag vorher herauslegen, kurz im Spiegel anschauen und prüfen, ob alles passt und keine Flecken, Falten oder offenen Nähte da sind. Einfarbige, schlichte Kleidung funktioniert vor der Kamera am besten – aber am wichtigsten ist, dass man sich darin wohlfühlt.

Accessoires und Mitbringsel

Wer etwas mitbringen möchte, das zur eigenen Geschichte gehört – ein Instrument, ein Werkzeug, ein Tier, ein Erinnerungsstück – packt es am Abend vorher ein. Nicht erst kurz vor dem Losgehen suchen. Wer Haustiere mitbringt: daran denken, dass Leine oder Transportbox Pflicht sind.

Make-up und Haare

Wer Make-up trägt, sollte auf einen dezenten, natürlichen Look setzen. Die Kamera nimmt Texturen und Schichten anders wahr als das menschliche Auge – weniger ist hier mehr. Haare frisch gewaschen und natürlich fallend oder bewusst zurückgenommen – beides funktioniert gut. Wichtig ist, dass man sich in der eigenen Frisur wohlfühlt.

Kurz vor dem Termin

Noch einmal tief durchatmen. Vielleicht ein Glas Wasser trinken. Wer sich auf den Weg macht, ohne in Eile zu sein, kommt anders an als jemand, der auf den letzten Drücker lossprintet. Und falls doch etwas nicht klappt: Das Team vor Ort ist dazu da, zu helfen.

Bei stadtbild#26 ist Zeit eingeplant, damit jede und jeder ankommen kann. Es gibt einen Empfang, ein Team das sich kümmert, und Fotografinnen und Fotografen, die wissen, wie man eine Atmosphäre schafft, in der gute Porträts entstehen. Du musst nur da sein – den Rest übernehmen wir.